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Die
vernichtende US True Doom-Walze namens Apostle Of Solitude wird
angeführt von dem ehemaligen The Gates Of Slumber-Drummer Chuck Brown,
der hier jedoch nicht etwa hinter den Kesseln hockt, sondern vielmehr in
die Gitarrensaiten haut und für den Leadgesang zuständig ist. Und soviel
ist sicher, auch als Frontmann schlägt sich der gute Chuck mehr als
achtbar, schüttelt er doch ein tonnenschweres Riffs nach dem anderen aus
dem Ärmel und weiß darüber hinaus auch als Sänger voll zu überzeugen.
Musikalisch schlagen Apostle Of Solitude auf ihrem hier vorliegenden
Debüt-Longplayer einen ähnlichen Kurs ein wie andere true-metallene
Dickhäuter wie z.B. The Gates Of Slumber, Reverend Bizarre oder Orodruin.
Frostige, ungeschliffene und enorm eindringliche Lavabrocken prasseln im
gut 70 minütigen Verlauf von "Sincerest Misery" wie apokalyptische
Meteoriten auf den Hörer hernieder und plätten ihn mit voller Wucht und
Durchschlagskraft. Als Freund von puristischem, unverfälschtem Doom
Metal kann man mit gewaltigen Riffmonstern wie "The Messenger", "A Slow
Suicide" oder auch dem fast eine Viertelstunde andauernden Titeltrack "Sincerest
Misery (1,000 Days)" ebenso wenig falsch machen wie mit dem
ultraschleppenden Black Sabbath-Cover "Electric Funeral", das sich als
Hidden Bonustrack mit auf die CD geschlichen hat und die Scheibe
entsprechend kultig ausklingen lässt.
Wer auch immer sich die Kletten gerne in Zeitlupe aus der Mähne
schüttelt, der ist bei Apostle Of Solitude somit ganz klar an der
richtigen Adresse und sollte sich das doom-metallene Evangelium namens "Sincerest
Misery" ruhig mehrmals am Tag in voller Lautstärke vorpredigen lassen.
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