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Wiederveröffentlichung
CD
53:35 Minuten
2006
Scarlet Records
Melodic/Prog Metal
Italien |
Songs:
Ouverture ; Gothic Description ; Just Try And Hit Me ; Dark Side
Of My Mind ; I´m Closing My Eyes ; First Movement ; Second Movement ;
Third Movement ; Schizophrenia ; Nightmare ; Blues Variation (EMERSON,
LAKE & PALMER-Cover) ; Knowledge |
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Gut
gespielt ist halb gewonnen!! Leider nein... denn obwohl sich hinter
Arachnes -- wie auch bei den meisten anderen südeuropäischen Melodic/Symphoproggern
-- begabte Musiker verbergen, kann ihr aktuelles Album "In Praise Of
Science" als Ganzes leider nicht vollends überzeugen. Bei dem doch
ziemlich klinischen, wenig organischen Sound könnte man ja noch mal ein
Auge zu drücken, die ziemlich hippeligen und ab und an gar ein bisschen
konfus wirkenden Songs hingegen kommen da nicht mehr so einfach ohne
weiteres davon. Ausdruck, Eigenständigkeit und vor allem auch
Langzeitwirkung sind hier die meiste Zeit über ziemlich rar gesehene
Gäste und nach einigen Minuten geht mir die süßlich-softe und einfach
nicht so richtig reinlaufende Melodic Chose sogar ein wenig auf die
Eier. Hier fehlt mir einfach 'ne gerade Linie, die sich von vorn bis
hinten durch das Album zieht, sowie ein gewisser Reiz und Tiefgang, der
Stücke wie "Gothic Description" oder "Dark Side Of My Mind" zu mehr
werden lässt, als bloß den vertrackten Spielwiesen talentierter
Musiker!! Es ist natürlich schade, aber trotz dessen sich "In Praise of
Science" nun schon einige Monate in meinem Besitz befindet, hab ich es
bisher ehrlich gesagt noch nicht einmal geschafft, diese CD am Stück
durchzuhören. Irgendwann mittendrin verlier ich einfach die Lust und
Motivation und die eher seltenen Lichtblicke, in denen dann doch mal
tolle Ideen aufblitzen, sind im Großen und Ganzen leider zu rar gesät,
als dass sie mich für fast eine Stunde an diese Scheibe fesseln
könnten... ihr merkt schon, mit mir und Arachnes soll's einfach nichts
werden, wenn ihr auf melodische, progressive und ziemlich
keyboard-betonte Mucke im Allgemeinen besser könnt, dann würd's ja
nichts schaden, zumindest mal 'nen Reinhörversuch zu wagen. Sollte
dieser Sound aber eh schon nicht unbedingt eure größte musikalische
Leidenschaft sein, dann würdet ihr wohl auch nix verpassen, wenn ihr "In
Praise Of Science" in Zukunft einfach gekonnt umschifft... |