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Ein
langweiliger Tag geht zu Ende. Zeit für Musik in den eigenen 4 Wänden.
Ihr wollt Gitarren, Heavy Metal pur, eingängige Songs?
Na gut, warum nicht mal zur Abwechslung Black Raven auf den
Plattenteller klatschen?
Was uns da aus dem fernen Italien ins Haus flatterte hat hier sofort
jeden Nerv getroffen. Eine Promo-CD die sich gewaschen hat. Gut, sie
klingt wie eine Demo-Scheibe nun mal klingt, obwohl ich es andererseits
auch nicht als Garagensound bezeichnen würde, aber selbst wenn jemand
anspruchsvolleres da anderes behauptet… Ich liebe auch Garagensound!
Worauf es hier ankommt sind diese 5 Songs und die sind Spitze.
Vielleicht (noch) nicht Weltspitze aber ordentlich. Von den ersten
beiden Songs, „Black Raven“ und „Riders of the Grave“ erinnert mich vor
allem letzterer doch sehr stark an die erste Hammerfall Scheibe „Glory
to the Brave“. Da die Mannen des schwarzen Raben aus dem römischen
Imperium aber ohne Gastmusiker auskommen und allgemein einen sehr
stabilen und selbstbewussten Eindruck machen behaupte ich mal das ein
schnelles Abflachen wie seinerzeit bei o.g. Vergleichsband nicht zu
befürchten ist.
Im Gegenteil. Wir haben hier eine Truppe die ernsthaft und heiß auf der
Suche nach einem Label für die erste Produktion ist und die jetzt schon
überzeugt, natürlich aber noch viel Potential nach oben offen lässt.
Zumindest möchte ich das bei der Qualität dieser Demo mal stark
annehmen. Aber weiter im Text: „Live for Metal“ lautet der Titel des
dritten höllisch guten Stücks.
Mitbrüllen, schunkeln oder headbangen je nach Alkoholpegel und glücklich
sein .Live sicherlich ein wildes Erlebnis. Hoffe die Jungs zeigen sich
mal in nächster Zeit auf irgendeinem netten Festival, evtl. sogar KIT,
HOA oder Swordbrothers. Wer so einen Song raushaut, schafft irgendwann
evtl. auch den ganz großen Ohwurm.
Ein Sprung zum fünften Stück der Demo Scheibe: „The Day After“.
Ich mag den Film, das stimmungsvolle Intro zum Song auch. Vom Titel her
ließe sich ja etwas im Stile von Megadeth, Anthrax oder Annihilator
vermuten, der Song ist aber wie ich finde eher irgendwo zwischen
Lagerfeuerballade und stets lang erwarteter, zweiter Zugabe anzusiedeln.
Kraftvoll langsam aber noch zum Bangen mit evtl. schon arg geschundener
Nackenmuskulatur geeignet. Danach ein schönes Pils am Grill.
Natürlich möchte ich den 4. Song des Datenträgers nicht unterschlagen,
aber alles wichtige über Black Raven ist glaub ich bereits rübergekommen:
Nämlich das Black Raven spielerisch und stilistisch überzeugen. Oder mit
anderen Worten: Die Scheibe ist gut hörbar und die Jungs rocken!!!
Daher benutze ich den Song „Soldier of Light“ mal um zur Black Raven
Seite von Myspace überzuleiten, wo ihr euch das Stück dann (die anderen
übrigens auch) selbst mal anhören könnt.
Eine Prozentwertung gibt es von mir natürlich wie immer nicht, aber wer
wie ich gerne „Frischfleisch, vergleichbar mit alten Größen“ in seiner
Musikanlage verwurstet, kommt mit Black Raven bestimmt auf seine Kosten. |