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Wenn
Concept noch ein „Magic“, „Mystic“ oder „Epic“ in ihren Namen
integrieren, einen Drachen auf’s Cover packen und über Schwerter, Ritter
und Zauberer singen würden, dann wären sie schon fast so etwas wie
Underground Symphony Paradeband, verbinden die meisten Undergroundfreaks
das kleine aber feine italienische Label doch weniger mit obskuren
Undergroundkapellen wie Doomsword oder Cauldron Born, sondern mehr mit
mächtig keyboard-fidelen Spaghettirockern ala Skylark oder Highlord.
Ganz so süßlich und kitschig wie diese beiden (obschon ich gerade
Skylark dennoch richtig geil finde!) gehen Concept nun aber doch nicht
zur Sache, haben sie ihren Melodic Metal doch frei von bombastischen
Chören und aufgepinseltem Pathos gelassen und ihm stattdessen einen
leicht progressiven Anstrich verpasst, der hin und wieder gar ein wenig
nach genialen Kollegen wie z.B. Shadow Gallery tönt. Gar nicht mal übel,
zumal sie’s auch gekonnt umsetzen. Mit ihren Instrumenten sind sie, wie
eigentlich alle ihre Landsleute die in ähnlichen Gewässern fischen,
bestens vertraut, der Sänger hat’s auch ganz ordentlich drauf und die
Songs gefallen ebenfalls... vorrausgesetzt natürlich man sucht bei doch
recht typisch italienisch daherklingedem Melodic/Progressive Metal nicht
augenblicklich das Weite, sobald einem die erste Keyboardsalve um die
Ohren gedonnert wird... Anhänger dieses Sounds finden mit “The Divine
Cage“ jedenfalls eine gute Scheibe vor, die neben der Musik auch in
Punkto Aufmachung mit der von Underground Symphony gewohnten Qualität
aufwartet und somit allen Fans dieser Mucke, ebenso wie allen Freunden
dieses Labels, gewohnt schmackhafte Kost bietet. Und solltet ihr euch
hier angesprochen fühlen, dann wisst ihr ja bestimmt eh schon, wo ihr
euch Concept’s CD bestellen könnt: denn wie bei allen Underground
Symphony Releases, so macht auch hierfür das Itzehoer Label Hellion
Records (www.hellionrecords.de)
den offiziellen deutschen Vertrieb. |