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Denial
Of God sind böse. Richtig böse. Und das kann man auf ihrer aktuellen 7"
Single "A Night In Transylvania" zu jeder Sekunde heraushören!! Denn
hier entfachen die drei untoten Black Metal-Geister Ustu (Victim's
Screams), Azter (Cobwebs) und Galheim (Open Coffins) ein Unheil
bringendes Inferno dunkelsten Oldschool Metals, das einem wahrlich das
Blut in den Adern gefrieren lässt!!
Bereits das geniale Coverartwork, welches eine gruselige Szene aus dem
1931er Horror Klassiker "Dracula" mit Bela Lugosi abbildet, stimmt den
todgeweihten Hörer perfekt auf das musikalische Armageddon ein, welches
schon bald über ihn hereinbrechen wird. Denn sobald die Plattennadel
durch die Rillen der pechschwarzen Vinylplatte kratzt, finden wir uns im
sagenumwobenen Transsylvanien wieder und erleben einen Schreckensnacht,
wie sie uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird!!
"A Night In Transylvania" nennt sich der schaurige Soundtrack zu dieser
aufwühlenden Erfahrung. Dieses finstre Kleinod dämonischster
Stahlschmiedekunst zeigt Denial Of God von ihrer besten Seite und stellt
auf einer Länge von über 7 Minuten alle Vorzüge dieser fantastischen
Band zur Schau. Nach einem stimmigen, von schauderhaftem Flüstern
durchzogenen Akustikgitarren-Intro knüppeln die drei Untoten aus dem
dänischen Sønderborg furios und entfesselt drauf los, streuen dann einen
doomigen, schleppenden Part zwischen, säbeln uns mit einem
messerscharfen Solo den Kopf in Scheiben und lassen ihre teuflische
Hymne zu guter Letzt in einem völlig irren und zerstörerischen Finale
gipfeln!!
Während viele Black Metal Bands dieser Tage einfach nur planloses
Getrümmer abliefern und glauben, mit möchtegern-bösem Image und
rumpeliger Garagenproduktion als "kvlt" durchgehen zu können, haben
Denial Of God noch wirkliche Songwriterqualitäten und gehen mit echter
Leidenschaft zur Sache!! Man hört "A Night In Transylvania" einfach an,
dass hier absolute Metal-Verrückte am Werke sind, die nicht nur die
alten Klassiker von Bands wie Mayhem, Bathory oder Venom verehren,
sondern die vielmehr auch voll und ganz im gespenstischen Sound von
Horror Metal-Königen wie Mercyful Fate, Ripper oder Satans Host
aufgehen!!
Dies zeigt sich dann auch auf der B-Seite, denn hier verneigen sich
Denial Of God vor einer der dunkelsten und fiesesten Heavy Metal Bands
der 80er, nämlich den irren Holländern von Future Tense!! Deren
stampfende Midtempohymne "Swords Of Vengeance", die ursprünglich einmal
auf der 1984er Kult LP "Condemned To The Gallows" erschienen ist,
scheint Denial Of God wirklich wie auf den Leib geschneidert zu sein und
so macht die Band dann auch keine Gefangenen und liefert eine gewaltige
Coverversion ab, die keinen Stein auf dem anderen lässt und die gesamte
Welt zum beben bringt!!
Das brachiale Riff, welches diesen Höllensong mit mächtig Karacho
eröffnet, stellt zweifelsohne eine der zerstörerischsten Akkordfolgen in
der Metalgeschichte dar und Azter zockt es derart hammerhart herunter,
als würde er dem Teufel persönlich ein Ständchen spielen!!
Galheim entlockt derweil seinem Schlagwerk derart zermalmende Rhythmen,
dass man denken könnte, die Heerscharen der Apokalypse würden den
staubigen Boden mit ihren schweren Stiefeln zu Schutt und Asche trampeln
und Ustu faucht uns die satanischen Verse mit solch einer Boshaftigkeit
entgegen, dass einem allein vom Zuhören schon die Haare zu Berge
stehen!! Wenn er inmitten des Songs zum Beispiel wutschnaubend "Argghhhh,
Hail Satan" ins Mikro bellt, dann haut einen das einfach nur noch aus
den Socken!! Ohne Übertreibung, diese Coverversion klingt als hätte
Beelzebub selbst im Studio an den Reglern gesessen und Denial Of God mit
seiner gottlosen Präsenz zu absoluten Höhenflügen angestachelt!!
Wenn ihr Black Metal-Freaks, Oldschool Headbanger oder Horror-Verrückte
seid, dann ist zuschlagen hier wirklich oberste Pflicht!! Nur schnell
solltet ihr sein, denn von den 500 Einheiten dürften nicht mehr allzu
viele übrig sein... |