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Wüstes Schwerterklirren leitet "The
first battle", den metallenen Einstand der belgischen Undergroundhelden
Desperation stimmig ein und spätestens wenn dieses martialische
Schlachtgetümmel dann nach gut einer Minute in ein furioses, deutlich an
Maiden zu ihren Glanzzeiten erinnerndes Gitarrenlead übergeht, weiß der gespannte Oldschoolmetaller
vor der heimischen Anlange mehr als genau, was ihn hier erwartet!! Auf
Anhieb schießen einem Namen wie Manowar, Ostrogoth oder Stormwitch durch
den Kopf, wobei der kräftig-kauzige Gesang von Frontmann Andrzeij
zusätzlich noch Erinnerungen an die deutschen Epic Metal Götter Existence
wach werden lässt!! Dynamisch, treibend und mit mächtig viel Spielfreude
und Power pfeffern sich Desperation auf ihrem ersten Schlachtzug durch
vier durchweg starke Hymnen, deren fulminante Riffs und griffige Refrains
man schon nach wenigen Durchgängen nicht mehr aus dem Kopf kriegt!!
Glaubt mir, Mordsteile wie das flotte "Heaven will die", das
spielerische "Heroes of life" oder das stimmige "Life after death"
hätten selbst vor 20 Jahren echte Highlights des Euro Metal abgegeben
und wären selbst auf einem Kultlabel wie Mausoleum Records neben
Wahnsinnstruppen wie Crossfire oder Dark Wizard nicht abgefallen!! Na,
das klingt doch schon mal mehr als verlockend, oder nicht!? Und wenn
Desperation auf ihrem Debütalbum bereits derart ranklotzen, dann könnt
ihr euch ja selber ausmalen, wo diese jungen Wilden erst in ein paar
Jahren sein werden... aber bis dahin dauert's ja noch ein Weilchen und
die Zeit vergeht bestimmt um einiges schneller und angenehmer, wenn man
hin und wieder mal das affengeile "The first battle" Scheibchen auflegen
kann... also krallt's euch!! |