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Land: |
Neuerscheinung
CD
64:04 Minuten
2005
Underclass
Melodic/Power Metal
Frankreich |
Songs:
At The Gates Of Dawn ; The Endless
Quest ; Crimson Eyes ; A Way To Follow ; Two Of A Kind ; Remember ;
Shadow Realms, pt.1 - The Shadow Crown ; Shadow Realms, pt-2 - The
Citadel ; Fading Away ; End Of Line ; Silent Cries ; World's Closing
Chapter ; Beyond The Gates of Dawn |
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Wenn
'ne CD nach dem ersten Probehören erstmal für einige Monate auf den
"Mach ich später" Stapel wandert und ich sie von dort erst wieder
hervorkramen muss, ehe dich mich dann doch zu 'nem Review hinreißen
lasse, dann hat das entweder den Grund, dass ich beim ersten Tuchfühlen
nicht so wirklich bei der Sache war oder aber, dass die Scheibe mir
einfach nicht so wirklich zusagen wollte... und im Falle der
Franzosenmetaller Falkirk war leider das Zweite der Fall. Wobei,
schlecht ist diese Truppe bestimmt nicht, nur halt leider auch nicht so
spannend und besonders, dass sie mich auf Anhieb aus den Latschen
gehauen hätte. Wie bei den meisten progressive angehauchten Melodic/Power
Metal Truppen so ist auch hier handwerklich wie gesanglich alles im
grünen Bereich; man muss den Jungs schon attestieren, dass sie
wissen was sie tun!! Nur was nützt das, wenn bei den Songs fast gar
nichts hängen bleibt und wenn man keinerlei Ecken und Kanten findet, die
den Stücken eigenen Charakter verleihen würden!? Auf "Gates Of Dawn"
klimpern die Keyboards halt so vor sich hin, die Gitarren spielen ihre
Akkorde und der Sänger trällert sich von Song zu Song, doch wirklich was
Besonderes kommt dabei einfach nicht rüber. Professionell ist die Band
allemal, begabte Musiker sind sie auch und 'nen okayen Song können sie
ebenfalls schreiben, aber das ist in Zeiten wo Monat für Monat Dutzende
ähnlich gearteter Releases auf dem Markt erscheinen einfach zu wenig, um
sich von der Masse abheben zu können... wenn man mir diese CD in zwei,
drei Monaten noch mal vorspielen würde, ich könnte mich an die Songs
garantiert nicht mehr erinnern und die Mucke würde für mich haargenau so
klingen, wie das Material unzähliger anderer Melodic/Progressive Metal
Schmieden -- vornehmlich aus Skandinavien und dem Mittelmeerraum. Wer
von dieser Mucke nicht genug kriegen kann und sich gierig die Finger
leckt, wenn mal wieder 'n neues Album von Twilight Guardians, Highlord,
Silent Voices oder Dark Moor ansteht, der wird auch bestimmt an Falkirk
seine wahre Wonne haben, ich jedoch find's im Großen und Ganzen einfach
zu unspektakulär und austauschbar, als dass ich hier mehr als bloß 'ne
mittelprächtige Note zücken würde... zwar ist die Mucke beileibe nicht
so schlimm, dass ich hier gleich zum Player hechten und den Aus-Knopf
drücken würde, sobald's irgendwo läuft, ich würd mich andererseits aber
auch lange nicht drum prügeln, "Gates Of Dawn" unbedingt anhören zu
dürfen... sorry, aber mehr als Mittelmaß ist hier von meiner Seite aus
einfach nicht drin.. |