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Ne
sorry, so richtig warm werd ich mit den Schweizern von Inishmore nicht.
Denn auch wenn ihr melodischer Power Metal immer mal wieder gute Ansätze
durchblitzen lässt und man vor allem zum Ende der Platte hin richtig gut
drauf los brettert, so sind mir insgesamt doch zuviel klimpernde
Keyboards, bombastische Chöre und fast schon klebrig-süße Melodic
Speed-Zitate vorhanden, als dass ich hier wirklich voll und ganz
begeistert wäre. Und bei acapella dargebotenen Männerchören wie dem
Intro “Tiebe Paiom“ oder dem Zwischenspiel “Beresinalied“ ist’s bei mir
leider völlig aus... trotzdem aber muss (und will) ich dem Badener
Sextett zugestehen, dass sie ihre Sache professionell durchziehen und
sich was die Umsetzung und Präsentation anbelangt, ordentlich ins Zeug
legen... Musik, Cover, Booklet und Sound entsprechen durchaus
gehobeneren Ansprüchen! Aber leider ist’s halt wie gesagt nur bedingt
mein Fall, so dass ich diese Scheibe wohl vor allem Melodic- und
Keyboardfans, deren Faves von Eddy Antonini und Dark Moor bis Norther
und Children of Bodom reichen, ans Herz legen möchte, während die Kauz-
und Underground Metal Freaks mit anderen aktuellen Releases wie Gods of
Fire, Enchanter oder Miles Beyond wohl besser beraten wären... |