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Portugals
Metalkrieger Nummer Eins, Ironsword, sind zurückgekehrt und war ihr
selbstbetiteltes Debütalbum schon ein wahrhaftiger Paukenschlag, so
setzen sie mit ihrem zweiten Werk "Return of the Warrior" noch mal
mindestens zwei, drei Kellen obendrauf! Der bratende Oldschool-Sound
passt wie die Faust auf's Auge zu gradlinigen, aber keineswegs
primitiven Epic Hämmern wie "Beginning of the End", "Nemedian Chronicles"
oder "Let the titans collide", die allesamt in bester Omen, Manilla Road
und Running Wild-Manier durch die metallene Botanik galoppieren und
unbeirrt und schnurstracks in den Ohren der Hörer Platz nehmen, wo sie
dann auch gleich für Tage und sogar Wochen ihre Lager aufschlagen.
Während die Gitarren säbelscharfe Riffs schmieden, die Bässe
unbarmherzig schmettern und sich das Schlagwerk mit sattem Bums
dazugesellt, donnert Frontman Tann seine mächtigen Vocals hinzu, die die
meiste Zeit hindurch tief brummend dahertönen, dann und wann aber auch
immer mal wieder in höhere Sphären abdriften und dabei einem gewissen
Mark Shelton fast zum Verwechseln ähnlich klingen! Wirklich, gerade beim
Refrain des zweiten Tracks hab ich sofort im Booklet nachgesehen, ob der
Shark nicht rein zufällig einige Guestvocals beigesteuert hat... somit
dürfte dann auch schon nach diesen paar Zeilen deutlich sein, wem diese
CD gefallen wird. Na klar, den Anhängern des obskuren Underground
Metals, den Verrückten, die bei Bands wie Manilla Road, Brocas Helm oder
Cloven Hoof sofort ein mächtiges Zelt in der Hose bauen und bei denen
das bloße Erwähnen von Namen wie Angel Witch, Omen und Cirith Ungol
bereits ausreicht um vor Begeisterung im Hirn ein paar Synopsen
durchknallen zu lassen!!! Und wie sieht's mit euch aus? Zählt Ihr euch
zu genau dieser Gruppe? Na, dann ist ja alles bestens, denn dann ist
Ironsword's zweites Album absolute Pflicht für euch! Also geht und holt
es euch! |