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¬ Ivory Knight "Unconscience"

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Label:  
Style: 
Land: 
Neuerscheinung
CD
50:41 Minuten
2005
Independent
Power Metal
Kanada
Songs:
Up from the Ashes ; Borderline ; Holy Martyr ; Unconscience ; Introspective ; The unseen Enemy ; In Fog I walk ; Theater of the Insane ; Eleven ; Waiting for tomorrow (pt1: Someone’s Calling, pt2: In eternal Silence, pt3: One life to live)

Das Vorgängeralbum zu “Unconscience“ liegt inzwischen schon das eine oder andere Jährchen zurück und da’s auch schon eine ganze Weile her ist, dass ich’s mir das letzte Mal zu Gemüte geführt hab, ist mir die Erinnerung daran leider nicht mehr ganz so gegenwärtig. Das werd ich bei Zeiten wohl mal wieder auffrischen müssen... na ja, wie dem auch sei, mit besagtem “Unconscience“ Album legen die kanadischen Power Metaller von Ivory Knight nun ihr aktuelles Eisen vor und ich muss sagen, ich bin geplättet... denn obschon ich mich beim Vorgänger düster daran zu entsinnen glaube, dass er mir sehr gut gefallen hat, so bin ich mir fast 100% sicher, dass das neue Meisterwerk der elfenbeinenen Ritter sogar noch mal einen oben drauf setzt! Denn “Unconscience“ ist, soviel lasst euch gesagt sein, ein absolutes Power Metal-Brett, wie es sich wahrhaft gewaschen hat und wie es derart professionell daherkommt, dass man kaum zu glauben wagt, dass es sich hierbei wirklich um eine Eigenpressung handelt... vom starken Artwork und dem dazu stimmigen Booklet über den kräftigen Klang (der übrigens von niemand Geringerem als der kanadischen Thrash Metal Ikone Jeff Waters von Annihilator veredelt wurde) bis hin zu den wirklich bärenstarken Metalsongs ist hier alles von 1A Qualität und je öfter man das Album im Player rotieren lässt, desto mehr kommt einem der Gedanke, dass es eine wahre Schande ist, dass sich nach wie vor noch keine Plattenfirma dazu entschieden hat, dieser Ausnahmetruppe release- und promotiontechnisch unter die Arme zu greifen... und dies in Zeiten, in denen die Labels so ziemlich jeden halbgaren Durchschnittsact mit offenen Armen in Empfang nehmen und zur großen Sensation aufzubauschen versuchen... im Falle von Ivory Knight könnten sie da auf all die großspurigen Sprüche und die Effekthascherei verzichten, diese Band würde allein durch ihre Musik überzeugen, aber na gut, wenn man in bei den entsprechenden Companies kein Interesse an dieser Band hat, bitte sehr, sie werden’s auch so schaffen, wie “Unconscience“ mehr als deutlich zu unterstreichen weiß! Denn nicht nur ist ein jeder der vier Musiker ein wahrer Könner seines Faches, nein, was viel wichtiger ist, Ivory Knight treten auch als Band geschlossen und stimmig auf und schmieden dabei wahrlich grandiose Hymnen, denen es weder an der nötigen Power mangelt, um den Headbangern richtig deftig in den Allerwertesten zu treten, noch am passenden Maß an spielerischer und kompositorischer Finesse, um selbst die anspruchsvollen Kopfhörerfreaks mehr als bloß gnädig zu stimmen. Besonders hervor sticht dabei auch Sänger John Devadasan Perinbam, der seiner astreinen, sauberen Stimme immer auch einen etwas rauen Unterton befügt und so geschickt auf dem schmalen Grad zwischen klanglich einwandfreiem Vokalisten und kantig-wiedererkennenswertem Shouter balanciert! Songlich haben sich Ivory Knight, wie gesagt, dem traditionellen Power Metal verschrieben, dem sie - sphärischen Keyboards und anderem genretypischen Beiwerk - sei Dank stets eine leicht progressive Komponente beifügen, ebenso wie sie, vor allem im Gitarrenbereich, auch vor Ausflügen in härtere, bratendere Regionen nicht zurückschrecken. Doch ganz egal wo genau sie gerade den Schwerpunkt setzen, zu Gefallen wissen Ivory Knight wirklich zu jeder Zeit. Und somit kann ich jedem Power Metal-Fan nur wärmstens anraten, sich das superbe und dank seines Abwechslungsreichtums auch über lange Zeit hinweg spannende “Unconscience“ Album nach Hause in die Sammlung zu stellen!!!

Homepage: www.ivoryknight.com (Band)
Email: info@ivoryknight.com (Band)

91% by Tobi (27.06.2005)

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