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Mensch, da würde die olle Bay Area aber
vor Freude beben... doch leider kommen die ambitionierten, jungen
Thrasher von Python nicht aus der Gegend um und bei San Fransisco,
sondern aus New York und somit bleibt uns erstgenannte Region auch
weiterhin in erster Linie als fruchtbarer Boden längst vergangener Tage
in Erinnerung, sprossen dort doch in den 80ern die hochklassigen Thrash
Metal Granaten wie Testament, Forbidden oder Exodus geradezu pilzmäßig
aus dem Boden, während man heutzutage in dieser Hinsicht allerhöchstens
vereinzelt noch mal was Anständiges vorgesetzt bekommt… von daher würden
Python hier wie die berühmte Faust auf’s Auge passen, lässt der
kraftvolle und dynamische Oldschool Thrash, den sie auf ihrer Debüt EP
“Good & Evil“ in gekonnter Art und Weise zum Besten geben, doch noch
einmal für eine knappe halbe Stunde lang wohlige Erinnerungen an die
vollste Blütezeit eben jener zuvor genannter Helden wach werden!!
Bretterschwere Gitarrensalven, ein unerschütterliches Rhythmus-Gerüst
und aggressiver, aber dennoch melodischer Gesang gehen hier einher mit
erstaunlich griffigem und versiertem Songwriting und lassen so ein
gnadenloses Hartholzgewitter erschallen, bei dem alle Freunde von alten
Slayer bis Metallica und Heathen bis Death Angel vor Begeisterung die
Kinnlade kaum noch zu kriegen werden!! Und das Beste kommt noch… in
sämtlichen Belangen – von der Mucke an sich, über den Klang bis hin zum
Auftreten und Outfit – halten es die beiden Brüder Kurt und Joe
Holzapfel sowie ihr Mitstreiter Ken Decker dabei volle Kanne oldschool,
so dass nicht mal ansatzweise auch nur der geringste Anflug von
abgehackt-moderner Trendplörre zu befürchten ist, sondern man die
komplette Spielzeit über nichts als traditionsgemäß gehärtetes Eisen
vorgesetzt bekommt!! Und so und nicht anders soll’s doch auch sein,
oder!? |