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¬ Ravensthorn "The haunted House of the Possessed"

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Label:  
Style: 
Land: 
Neuerscheinung
DLP
?? Minuten
2005
Hellion Records
Heavy Horror Metal
USA
Songs "Hauntings and Possessions":
Chants of the Soulless ; Buried in the Basement ; Farewell Misery ; The Ring ; Lost in Darkness ; Hands of the Killer ; Possessed by Evil ; Bloodthirst of Dracula

Songs "House of the Damned":
Lord of Chaos ; The black Mists of Night ; Lust for a vampire ; No Confessions ; Where shadows dwell ; Levay's Ghost ; The Gates of Hell ; Realm of the Dead ; The Occultress ; House of the Damned

Ob ihr das verwunschene Haus der Besessenen wirklich betreten wollt, solltet ihr euch lieber noch einmal gut überlegen... noch könnt ihr auf der Schwelle kehrt machen und so dem markerschütternden Horror, der hinter den beklemmenden Mauern dieses verfallenen Spukschlosses seine nebligen Finger nach euch ausstreckt, gerade noch einmal von der Schippe springen. Solltet ihr aber doch den Mut besitzen und euch auf diesen Gruseltrip einlassen, dann erwartet euch ein düster-schattiges US Metal Kabinett der ganz besonderen Art! Denn Ravensthorn, eure Hausherren und Gastgeber, laden hier zu einem makaber-finstren Metalfest, das selbst die schwärzeste Halloweenfeier wie eine sonnige Strandparty aussehen lässt! Während euch die Nackenhaare zu Berge stehen und der Angstschweiß eure Stirn hinunterläuft, spielt irgendwo in einer entlegenen Ecke dieses schaurigen Gemäuers ein altes Grammophon den ersten Teil dieses musikalischen Schauermärchens ab, das aktuelle Ravensthornalbum "Hauntings and Possessions", welches die vier Verrückten härter und thrashiger denn je zeigt und sofort Erinnerungen an unsterbliche Ami-Metal-Monster wie Hallows Eve, Juggernaut oder SA Slayer hervorruft... fieses Riffing und meist wahnsinns-hoher Gesang bringen euren Hals bei Schockern wie "Buried in the Basement" oder "Bloodthirst of Dracula" so sehr zum wippen und schwingen, dass es nachher nicht mal mehr eines Scharfrichters bedarf um ihn fein säuberlich vom Rumpf zu trennen... bei derart wildem Headbanging fällt euch der Schädel ganz von allein ab!! Wer im Anschluss an dieses Höllenteil noch nicht den Fährmann bezahlt und die Reise zum jenseitigen Ufer des Styx angetreten ist, den erwartet im Anschluss Ravensthorn's erster Streich, das mächtige "House of the Damned", welches der Band den Deal mit Hellion Records beschert hat und dessen schaurig-schönen Klang man nun erstmals von stimmigem Vinyl vernehmen darf!! Im Gegensatz zu ihren neuen Stücken gehen Bill Jannusch und seine Mannen bei unheiligen Schockern wie "Lords of Chaos", "Lust for a vampire" und "The Occultress" nicht ganz so heavy zur Sache, sondern zeigen sich etwas verspielter und gefühlvoller, jedoch nicht minder genial und düster... altgediente, europäische Helden wie Blitzkrieg und Mercyful Fate kommen mir hier ebenso in den Sinn wie kultige US Metal Killer ala Ripper und Knightmare II...  wer also Nerven wie Drahtseile, einen Nacken aus Stahl und ein für Kultmetall pochendes Eisenherz sein Eigen nennt, der soll sich bloß nicht scheuen und den Gruseltripp durch das Ravensthorn'sche Geisterkabinett wagen... neben einem pechschwarzen Metalsound der Extraklasse erwartet euch beim Kauf von "The haunted house of the dead" nämlich auch ein überirdisches Layout, dass die Augen beinahe aus den Höhlen kullern lässt, ein stimmiges Cover, dass im vollen 12 Zoll Format erst so richtig zur Geltung kommt und eine höllische Verpackung, die vom farbigen 190g Vinyl bis zum wunderhübschen Gatefoldsleeve aus burgmauer-dickem Karton wahrlich keine Wünsche offen lässt!! Und wem das nicht zum Kauf gereicht, den sollen doch sogleich die Hände des Killers packen und ihn irgendwo tief im Keller vergraben...

Homepage: www.ravensthorn.com (Band) ; www.hellionrecords.de (Label)
Email: order@hellionrecords.de (Label)

95% by Tobi 09.09.2005

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