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Obwohl
"Ignition" das erste Album von Redline darstellt, handelt es sich bei
der Band keineswegs um unerfahrene Jungspunde, sondern vielmehr sind
hier erfahrene und altgediente Hasen am Start, die schon seit
Jahrzehnten Musik machen und in den 80ern u.a. bei solch illustren
NWOBHM-Kapellen wie Bitches Sin und den britischen Chainsaw aktiv waren.
Kein Wunder also, dass hier echte Qualitätsarbeit abgeliefert wird, denn
die Herren Dohery (Vocals), Yeomans (Guitars), Orum (Bass) und
Biddiscombe (Drums) beherrschen ihr Handwerk aus dem FF und sind mehr
als nur ein wenig erprobt, wenn es darum geht hart in die Saiten zu
schlagen und ordentlich zu rocken.
Auch nach weit über 20 Jahre im Musikbusiness haben diese vier
Schwergewichte keinen Rost angesetzt und so klingen sie auch im Jahre
2007 noch richtig frisch, unverbraucht und hungrig. Redline frönen auf "Ignition"
mit vollster Hingabe dem hart rockenden Heavy Metal Sound der 80er, so
wie man ihn von Kultgruppen wie Saxon, Fist und der EF Band her kennt
und liebt.
Kraftvoller, leicht rauchiger Gesang und massives Riffing treffen auf
knackige Hooks, gefühlvolle Soli und tolle Refrains, bei denen man
einfach mit dem Fuß mitwippen, die Faust in die Höhe strecken und
begeistert mitsingen muss.
Redline klingen weder in irgendeiner Art und Weise angesagt und trendy,
noch schicken sie sich an das Rad ein weiteres Mal zu erfinden, sondern
vielmehr besinnen sie sich einfach auf einen Sound, der sich schon seit
über 30 Jahren bewehrt hat und auch heute noch genauso mitreißen kann
wie eh und je, nämlich guten, alten und nicht klein zu kriegenden Rock!!
Alle Ewig-Gestrigen, Zuspät-Geborenen und sonstige Nostalgiker können
mit dieser schönen Scheibe also beileibe nichts falsch machen. Wessen
Herz schon immer für die rockigeren Vertreter der NWOBHM geschlagen hat
und wer auch auf knackig-backige Heavyweights wie AC/DC, Thin Lizzy und
Krokus steht, der wird mit Sicherheit auch an Redline und ihrer tollen "Ignition"
CD seine wahre Wonne haben!! |