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Seit dem Release ihres
selbstbetitelten Debütalbums im Jahre 1996 sind die amerikanischen
Kauzmetaller von Slough Feg aus der Epic Metal-Welt nicht mehr
wegzudenken. In schöner Regelmäßigkeit haben Mike Scalzi und seine
Mannen seitdem Album um Album veröffentlicht und jedes Mal auf's neue
einen kleinen aber feinen Klassiker abgeliefert, wie er eigensinniger,
kultiger und schlichtweg besser kaum sein könnte!!
Nicht ein einziges Mal blieben Slough Feg hinter den (stets turmhohen)
Erwartungen ihrer eingeschworenen Fangemeinde zurück und daran soll sich
auch anno 2007, also gute 12 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer
ersten Scheibe, nichts ändern.
Mit "Hardwolder" haben Slough Feg jetzt ihr aktuelles Album am Start
und, soviel sei vorweg gesagt, auch im mittlerweile sechsten Anlauf hat
diese Wahnsinnsband nicht das Geringste von ihrer Magie verloren und so
zählen Slough Feg heutzutage noch genauso so sehr wie eh und je zu den
absoluten Ausnahmetruppen dieses Planeten!! Niemand, aber auch wirklich
niemand der auf verspielten, wahnwitzigen und über die Maßen
eigenständigen Heavy Metal steht, kommt an dieser Band und ihrem irren
Sound vorbei.
Auf "Hardworlder" zeigt sich die Band rock'n'rolliger denn je und mischt
ihrem kauzigen Heavy Metal im Stile von Legend (US), Brocas Helm oder
frühen Cirith Ungol eine gute Prise rotzigen Heavy Rock der Marke AC/DC,
Thin Lizzy und Motörhead bei. Klar, solcherlei Einflüsse haben Slough
Feg schon seit jeher in ihren Sound mit einfließen lassen, auf "Hardwolder"
treten sie aber stärker denn je in den Vordergrund -- ein Umstand, der
durchaus zu gefallen weiß, denn die neue Slough Feg steht ihren
übermächtigen Vorgängern wirklich in nichts nach.
Diese Band versteht es einfach wie kaum jemand sonst, sich von Album zu
Album immer wieder neu zu entdecken und ihre Musik ein ums andere Mal
neu zu definieren, ohne dabei jedoch den roten Faden aus dem Auge zu
verlieren, der sich schnurstracks durch das Gesamtwerk der Band zieht.
Lauscht einfach mal den abgefahrenen Klängen von rockig-metallenen
Meisterstücken wie "Tiger! Tiger!", "Frankfurt-Hahn Airport Blues", "Insomnia"
oder dem von der Split 7" mit Bible Of The Devil bekannten "Poisoned
Treasures" und ihr werdet mit Sicherheit völlig aus dem Häuschen sein
und mit mir darin übereinstimmen, dass Slough Feg mit "Hardworlder"
einen weiteren seines Gleichen suchenden Geniestreich aus dem Ärmel
geschüttelt haben, der sich hinter Jahrhundertalben wie "Twilight Of The
Idols", "Down Among The Deadmen" und "Traveller" keinesfalls verstecken
braucht.
Die beiden neuen im Lineup, Gitarrist Angelo Tringali (ex-Cold Mourning)
und Drummer Antoine Reuben-Diavola, haben sich perfekt in die Band
eingefügt und so ist Slough Feg auch anno 2007 noch genauso sehr Klasse
für sich wie eh und je.
Neben der fantastischen Musik gefällt mir persönlich auch das Artwork
wirklich blendend. Einige Fans haben im Vorfeld der Veröffentlichung ja
kein gutes Haar an dem Coverbildchen des Comiczeichners James E. Lyle
gelassen, ich hingegen finde es absolut passend und es kommt gerade im
Zusammenspiel mit dem stimmigen Bookletlayout wirklich genial zur
Geltung.
Lange Rede, kurzer Sinn: In Sachen Kauzrock und Epic Metal sind Slough
Feg nach wie vor eine Macht wie sie im Buche steht und mit "Hardworlder"
stellen sie ihre absolute Ausnahmeklasse einmal mehr aufs
Eindrucksvollste unter Beweis!! |