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Hier
wird aber ordentlich aus den Vollen geschöpft und mächtig die
Klischeekeule geschwungen... das fängt beim plakativen Bandnamen und
Albumtitel an, zieht sich über das knallrote Artwork und die
pechwschwarze Lederkluft der Musiker fort und endet letztlich bei den
selbstredenden Songtiteln ("Ride The Fire", "Race Of steel", "Evil's
Rage") und der knallig-hymnischen Mucke in guter, alter Priest- und
Accept-Tradition.
Somit gehen die drei italienischen Metal Warriors von Steelraiser bei
ihrem pfundigen Debütalbum "Race Of Steel" dann auch keinerlei
Kompromisse ein und spielen einen astreinen und messerscharfen 80er
Heavy Metal, wie man ihn auch von Alben wie "Painkiller", "Balls To The
Wall" oder "Metal Health" her kennt und liebt.
Natürlich reichen Steelraiser auf ihrer ersten CD an solcherlei
Jahrhundertalben nicht wirklich heran, wer jedoch von diesem Sound nicht
genug kriegen kann und voll und ganz auf hymnischen Oldschool Metal mit
direkt nach vorn preschenden Riffs und kraftvollen Screams abfährt, der
wird mit "Race Of Steel" ein wuchtiges Stück Edelstahl vorfinden, das
zwar nicht unbedingt durch ein Übermaß an Innovation besticht, wohl aber
mit tollen eingängigen Songs, solider Instrumentalarbeit und nicht
zuletzt auch einem ordentlichen Batzen Herzblut und Hingabe zu gefallen
weiß!!
Dabei ist es eigentlich ganz egal ob ihr euch am liebsten waschechte
80er Legenden wie Savatage zu "Hall Of The Mountain King"-Zeiten oder
Manowar zur "Kings Of Metal"-Ära reinzieht, ob ihr euer metallenes Herz
voll und ganz dem Underground verschrieben habt und somit tagtäglich
Shock Paris, Skullview und Premonition huldigt oder ob ihr eher auf
aktuellere teutonische Power Metal-Kommandos wie Gamma Ray, Primal Fear
und Rebellion steht, denn so oder so tischen euch Steelraiser mit "Race
Of Steel" eine ordentliche Portion hymnenhaftes Kraftfutter auf, bei der
es sich wahrlich lohnt, einmal den einen oder anderen Löffel zu
probieren, bzw. am besten gleich den ganzen Teller ratzkahl leer zu
putzen!! |