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¬ Steel Rider "Eat The Monster"

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Label:  
Style: 
Land: 
Neuerscheinung
CD
35:28 Minuten
2008
Victor Victor Music
Heavy Metal
USA
Songs:
Rock Hard ; Eat The Monster ; Let The Kids Rock ; Gonna Ride ; Bombs Away ; Plastered ; Death Chopper

Zumindest wenn man dem beiliegenden Promozettel Glauben schenken darf, dann haben wir's hier mit einer echten Obskurität zu tun, denn da steht geschrieben, dass dieses Album bereits vor über 20 Jahren vom Steel Rider-Mastermind Rik Harley aufgenommen wurde.
Ob er's komplett im Alleingang eingespielt hat oder ob ihm noch andere Mucker bei den Aufnahmen zur Seite standen, das ist angeblich nicht bekannt, denn kurz nachdem er den Deal mit Victor Victor Music im Jahre 1999 besiegelt hatte, soll Harley von der Bildfläche verschwunden und bis dato nicht wieder gesehen worden sein. Demnach wären die sieben Songs auf "Eat The Monster" durchaus als so etwas wie sein musikalisches Vermächtnis zu betrachten...
Ob man uns hier einen Bären aufzubinden versucht oder ob sich diese abenteuerliche Geschichte wirklich so ereignet hat, das lass' ich einfach mal dahingestellt, denn letzten Endes hat's mit der Qualität der Songs ja eh nichts zu tun, auch wenn es natürlich den Coolness-Faktor einer Band ordentlich nach oben treibt, wenn sich um die Musiker die abenteuerlichsten und fantastischsten Geschichten ranken.
Was den Sound angeht, so erwartet uns auf "Eat The Monster" jedenfalls schnörkelloser, rotziger 80s Heavy Metal mit einer Ordentlichen Portion Rock'n'Roll beigemischt, wie man es z.B. auch von alten Helden wie TT Quick, The Rods, Fastway oder Tank her kennt. Schnoddrig und ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen schüttelt Harley einen oldschooligen Midtempo-Banger nach dem anderen aus dem Ärmel als wären es Asse in einem Kartenspiel...
Die Mucke ist zwar alles andere als originell und die etwas blechige Produktion dürfte gerade bei Highend-Jüngern alles andere als für Begeisterungsstürme sorgen, dennoch aber haben die gusseisernen Halsabschrauber vom Schlage eines "Rock Hard", "Let The Kids Rock" und  "Bombs Away" ihren ganz eigenen Charme und dürften zumindest bei den Underground-Fanatikern und Kultmetal-Freaks unter euch bestens ankommen.
Wen das katastrophale Artwork also nicht gleich wieder abschreckt und wer sich auch mit einem rauen Sound anfreunden kann, der kann sich im Falle von Steel Rider's "Eat The Monster" auf eine ungeschliffene Oldschool-Attacke mit Headbang-Garantie freuen
.

Homepage: www.eatthemonster.com (Band)

73% by Tobi (16.04.2008)

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