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Nach
der Veröffentlichung des tollen Longplayers "In My Bones" im Jahre 2007
hat der amerikanische Riff-Schmied Steve Cone sich keinesfalls auf die
faule Haut gelegt, sondern gut ein Jahr später schon seine nächste CD
nachgelegt, die auf den Namen "Crazy Ei8hts" hört und wieder einmal mit
überaus feinen Power Thrash der alten Schule aufwartet.
Bei den 10 Songs handelt es sich, wenn ich es richtig verstanden habe,
um verschiedene Stücke von alten und inzwischen vergriffenen Alben des
Gitarreros, die für diese CD jedoch neu arrangiert und komplett neu
eingespielt wurden. So lässt sich dann auch erklären, weshalb diese
schöne Scheibe von vorn bis hinten wie aus einem Guss klingt und ohne
viele Schnörkel einfach nur drauf los rockt.
Schweißtreibend und Energie geladen wird hier in die Seiten gegriffen
und auf die Fälle eingedroschen, dass es eine wahre Wonne ist und auch
der in angenehmen mittleren Lagen angesiedelte Gesang des Herrn Cone
kann sich wahrlich hören lassen.
Getreu dem Motto "Let The Music Do The Talking" wartet "Crazy Eights"
weder mit einem spektakulären Artwork noch mit einem besonders obskuren
oder abgefahrenen Sound auf, sondern vielmehr bekommen wir gute 40
Minuten lang einfach nur stampfenden, kraftvollen Oldschool Metal zu
hören, wie man ihn auch von Bands wie den alten Metallica, Megadeth,
Anvil oder Flotsam & Jetsam her kennt und liebt.
Kompetent gespielt, treffsicher arrangiert und gekonnt in Szene gesetzt
entpuppen sich kleine Hymnen wie "High Roller", "This Ones For Me" und "The
Rush" schon nach wenigen Hördurchgängen als echte Ohrwürmer, die wieder
und wieder das Haar zum wehen und die Nackenwirbel zum knacken bringen.
Allen Freunden knackigen und direkt nach vorne losgehenden Power Thrashs
dürfte "Crazy Ei8hts" somit runtergehen wie Öl. Astreine Leistung,
Steve. Ich freu mich schon auf das nächste Riffgewitter. |