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Heavy,
heavier, am heaviesten!? Von wegen, denn spätestens mit dem aktuellen
Album "Primula Pestis" muss der Superlativ in dieser Reihe ganz klar
Thee Plague of Gentlemen lauten!!! Wahrlich, zur Zeit fällt mir wirklich
keine Band ein, die auch nur ansatzweise so knüppelhart aufstampft wie
das urige Quartett aus Belgien... ein wutschnaubendes Mammut verkommt
hierneben zur federleichten Ballerina und eine kettenknatternde
Panzerdivision zu einer handvoll süßlicher Schmetterlinge, die sicht
lieblich auf farbenfrohen Blütenblättern niederlässt und Nektar
schlürft... pah, Mammuts und Panzer sind wirklich was für Weicheier,
Thee Plage of Gentlemen hingegen sind wüst, stürmisch und
unaufhaltsam... hier braten die Riffs wie zähste Lava, hier donnern die
Bässe wie Kanonenschläge und hier schallen die Kessel, als wollten sie
das Ende der Welt einläuten!!! Wenn die vier Reiter der Apokalypse sich
wirklich einmal dazu entschließen sollten, unseren geliebten Erball mit
Plagen, Pest, Tod und Verderben zu überziehen, dann wäre "Primula Pestis"
sicherlich der ideale Soundtrack, um deren düstere Reise musikalisch zu
untermalen... mal geht es langsam und schleppend vorwärts, dann
wiederum, als wäre dies alles nur die Ruhe vor dem Sturm gewesen,
explodiert die bedrohliche Stille in ein zertrümmerndes Metalgewitter,
bei dem jede Note mit der Wucht eines schädelgroßen Hagelkorns
niederschlägt... wer nicht mit allen Wassern gewaschen ist und dem
Oldschool Metal ala St. Vitus, Venom und Celtic Frost wohlgesonnen
gegenüber steht, den werden TPOG schneller platt machen als eine tosende
Sturmflut eine Sandburg... wessen Herz hingegen für bitterkalten Doom
Metal schlägt und wer sich mit Haut und Haar dem metallenen Untergrund
verschrieben hat, dem bescheren Thee Plague of Gentlemen mit "Primula
Pestis" eines der faszinierendsten, packendsten und schlichtweg
grandiosesten Alben der letzten Jahre... auf ihrem Weg nach ganz oben
ist diese Band definitiv nicht mehr aufzuhalten... all hail TPOG, all
hail "Primula Pestis"!!! |