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¬ The Vengeful Few "same"

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Label:  
Style: 
Land: 
Neuerscheinung
CD
42:40 Minuten
2008
Beagleator Music
Power Metal
USA
Songs:
Madhouse ; Circle Of Seven ; New Granada ; Get Us Out ; The Breakdown ; Marie ; Face Reality ; One Twenty Three

Da fieber ich nun schon seit einigen Jahren einem neuen Album der US Power Metal-Sensation Gods Of Fire entgegen und nun komm ich diesbezüglich endlich auf meine Kosten... und das obwohl Gods Of Fire gar kein neues Eisen am Start haben.
Stattdessen liegt mir dieser Tage die Debüt CD von The Vengeful Few aus New Jersey vor und wie's der Zufall so will schlägt diese Truppe nicht nur musikalisch in eine ähnliche Kerbe wie die genialen Götter des Feuers, sondern vielmehr haben sie mit Keith "Prometheus" Vitali auch den begnadeten Gods Of Fire-Frontmann in ihren Reihen!!
So ist's natürlich wenig verwunderlich, dass mich diese Scheibe schon nach dem ersten Hören absolut begeistert hat und ich sie in den letzten Wochen tagtäglich rauf und runter genudelt hab.
Hier erwarten uns nämlich acht erstklassige, verspielte Power Metal-Juwelen, die man als Fan von alten Kultbands wie Iron Maiden und Helstar ebenso lieben muss wie als Anhänger von neuen Metallgeschwadern wie Crescent Shield und Last Empire!!
Irre Melodien, entfesselte Twinguitars, einprägsame Refrains, abwechslungsreiches Songwriting und schlichtweg fantastischer Gesang machen diese CD zu einem echten Kleinod des zeitgenössischen US Metals und dürften jeden Fan dieser Stilrichtung vollauf zufrieden stellen.
Der tolle Opener "Madhouse" trumpft gleich mal mit einem 1A Chorus auf, der sich auf Anhieb ins Gedächtnis frisst", das nachfolgende "Circle Of Seven" besticht durch eine mystisch-düstere Atmospähre und das sehr gelungene "Marie" bietet ebenfalls US Metal der Spitzenklasse!!
Besondere Erwähnung sollte darüber hinaus auch das grandiose "Face Reality" finden, denn hier geht die Band eine Nummer softer zu Werke und liefert eine atemberaubende Rocknummer ab, die eher an alte Artrock-Helden wie Styx und Kansas erinnert als an den klassischen, gusseisernen Heavy Metal der 80er. Doch auch in diesem Metier fühlen sich Gitarrero Tom Catuosco und seine Mannen pudelwohl und geben eine erstklassige Figur ab.
Dieses Album kommt von vorne bis hinten ohne einen einzigen Ausfall (oder auch nur eine mittelprächtige Nummer) aus und entfaltet von Hördurchgang zu Hördurchgang mehr Suchtpotential. The Vengeful Few sind für mich ganz klar einer der vielversprechendsten und mitreißendsten Newcomer, die der US Underground in den letzten Monaten hervorgebracht hat... eigentlich kann ich mich seit dem irrsinnigen Crescent Shield-Debüt "The Last Of My Kind" an kein Erstlingswerk einer amerikanischen Metalschmiede mehr erinnern, dass mich auf Anhieb so begeistern konnte wie ebendiese CD von The Vengeful Few. Ganz klares Fazit: Hier besteht akuter und 100%iger Kaufzwang für alle US Power Metal-Freaks!!

Homepage: www.thevengefulfew.com (Band)

94% by Tobi (27.04.2008)

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