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Da
fieber ich nun schon seit einigen Jahren einem neuen Album der US Power
Metal-Sensation Gods Of Fire entgegen und nun komm ich diesbezüglich
endlich auf meine Kosten... und das obwohl Gods Of Fire gar kein neues
Eisen am Start haben.
Stattdessen liegt mir dieser Tage die Debüt CD von The Vengeful Few aus
New Jersey vor und wie's der Zufall so will schlägt diese Truppe nicht
nur musikalisch in eine ähnliche Kerbe wie die genialen Götter des
Feuers, sondern vielmehr haben sie mit Keith "Prometheus" Vitali auch
den begnadeten Gods Of Fire-Frontmann in ihren Reihen!!
So ist's natürlich wenig verwunderlich, dass mich diese Scheibe schon
nach dem ersten Hören absolut begeistert hat und ich sie in den letzten
Wochen tagtäglich rauf und runter genudelt hab.
Hier erwarten uns nämlich acht erstklassige, verspielte Power
Metal-Juwelen, die man als Fan von alten Kultbands wie Iron Maiden und
Helstar ebenso lieben muss wie als Anhänger von neuen Metallgeschwadern
wie Crescent Shield und Last Empire!!
Irre Melodien, entfesselte Twinguitars, einprägsame Refrains,
abwechslungsreiches Songwriting und schlichtweg fantastischer Gesang
machen diese CD zu einem echten Kleinod des zeitgenössischen US Metals
und dürften jeden Fan dieser Stilrichtung vollauf zufrieden stellen.
Der tolle Opener "Madhouse" trumpft gleich mal mit einem 1A Chorus auf,
der sich auf Anhieb ins Gedächtnis frisst", das nachfolgende "Circle Of
Seven" besticht durch eine mystisch-düstere Atmospähre und das sehr
gelungene "Marie" bietet ebenfalls US Metal der Spitzenklasse!!
Besondere Erwähnung sollte darüber hinaus auch das grandiose "Face
Reality" finden, denn hier geht die Band eine Nummer softer zu Werke und
liefert eine atemberaubende Rocknummer ab, die eher an alte
Artrock-Helden wie Styx und Kansas erinnert als an den klassischen,
gusseisernen Heavy Metal der 80er. Doch auch in diesem Metier fühlen
sich Gitarrero Tom Catuosco und seine Mannen pudelwohl und geben eine
erstklassige Figur ab.
Dieses Album kommt von vorne bis hinten ohne einen einzigen Ausfall
(oder auch nur eine mittelprächtige Nummer) aus und entfaltet von
Hördurchgang zu Hördurchgang mehr Suchtpotential. The Vengeful Few sind
für mich ganz klar einer der vielversprechendsten und mitreißendsten
Newcomer, die der US Underground in den letzten Monaten hervorgebracht
hat... eigentlich kann ich mich seit dem irrsinnigen Crescent
Shield-Debüt "The Last Of My Kind" an kein Erstlingswerk einer
amerikanischen Metalschmiede mehr erinnern, dass mich auf Anhieb so
begeistern konnte wie ebendiese CD von The Vengeful Few. Ganz klares
Fazit: Hier besteht akuter und 100%iger Kaufzwang für alle US Power
Metal-Freaks!! |