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¬ Zero Down "Good Times At The Gates Of Hell"

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Label:  
Style: 
Land: 
Neuerscheinung
CD
40:33 Minuten
2008
Independent
Heavy Rock'n'Metal

USA
Songs:
Good Times At The Gates Of Hell ; Firebird '76 ; American Dream ; Loud, Proud & Evil ; Fistful Of Dynamite ; Knotty Pine ; Die Wasted ; White Witch ; Bolt In A Bottle ; Sweet Thing

Schon bevor man die neue CD von Zero Down überhaupt das erste Mal gehört hat, weiß man als geneigter Headbanger und Hard Rocker eigentlich schon, dass einen hier Großes erwartet.
Das geniale Wild West-Artwork aus der kultigen Feder von Ed Repka (u.a. Megadeth, Toxic Holocaust, Vio-Lence, etc) springt einem sofort ins Gesicht, das coole Bandphoto mitsamt oldschooligem Tank-Shirt schreit förmlich nach Rock'n'Roll und Songtitel wie "Loud, Proud & Evil", "Fistful Of Dynamite" und "Die Wasted" dürften auch den letzten Zweifel auslöschen, dass es sich bei "Good Times At The Gates Of Hell" um etwas anderes als die totale Rock'n'Roll Vollbedienung im schwermetallenen Gewand handeln könnte.
Und hell yeah, Zero Down treten auf jedem einzelnen der zehn Songs tierisch Arsch und entfachen einen 40 minütigen Heavy Rock-Wirbelsturm, der die Ziegel von den Dächern und die Köpfe von den Hälsen fegt!!
Kompromisslos, wild und voller Energie legen Zero Down los und machen bereits mit dem wüsten Opener und Titeltrack "Good Times At The Gates Of Hell" keinerlei Gefangene. In bester AC/DC, Thin Lizzy und Motörhead-Manier wird hier gerozt und gerockt was das Zeug hält!! Höllisch heiße Twin Guitars, einem Steinhagel gleichkommende Drums und monster-mäßige Bässe, die den Boden förmlich zum Beben bringen, sorgen hier für ein kolossales Rock'n'Metal-Fundament, auf dem sich Sänger Hawk mit seiner räudigen Röhre nach Herzenslust austoben kann... was der Mann hier und auf den anderen neun Tracks abliefert, ist echt gigantisch. Wie eine Mischung aus Lemmy, Bon Scott und Tim Baker screamt und röhrt er sich förmlich die Lunge aus dem Hals!!
Und auch auf den folgenden Hammersongs wie "Firebird '76", "American Dream" oder auch "Sweet Thing" lässt die quickfidele Band aus Seattle nichts anbrennen und tischt einen genialen und sofort in Mark und Bein schießenden Mix aus altem Heavy Rock ala AC/DC und Motörhead, derbem Schweinerock ala Entombed und Hellacopters und kultigem NWOBHM ala Tank und Raven auf, der mit tonnenweise Spielfreude, Spritzigkeit und Energie für beste Laune bei allen ausgeflippten Headbangern sorgen dürfte.
Zero Down rocken auf "Good Times At The Gates Of Hell" so dermaßen authentisch und entfesselt, dass man fast meinen könnte, sie hätten sich auf die Aufnahmen vorbereitet, indem sie den "Stairway To Heaven" raufgepilgert sind und im Metal-Himmel ein paar Biere mit Phil Lynott und Bon Scott gezischt haben...
Ganz im Ernst, diese CD ist der ideale Soundtrack um mal wieder richtig auszuflippen, bei voll aufgedrehter Mucke durch sämtliche Räume der Wohnung zu springen, sich ein Bier nach dem anderen reinzupfeifen und sämtliche Sorgen und Probleme für 40 enorm kurzweilige Minuten zu vergessen und stattdessen voll und ganz im Rock'n'Roll-Delirium zu versinken!!

Homepage: www.zerodownrocks.com (Band) ; www.myspace.com/zerodownrocks (MySpace)
Email: Hawknroll@verizon.net (Band)

94% by Tobi (08.04.2008)

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