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¬ Zombie Strippers (Unrated)

Rubrik:
Format: 
Spielzeit: 
Release: 
Vertrieb:  
Genre: 
FSK:
Neuerscheinung
DVD
90 Minuten (+Bonus)
2008
Sony Pictures
Horror/Comedy
18
Regie: Jay Lee
Producer: Andrew Golov, Angela Lee & Larry Schapiro
Drehbuch: Jay Lee
Cast: Jenna Jameson (Kat) ; Robert Englund (Ian) ; Roxy Saint (Lillith) ; Joey Medina (Paco) ; Tito Ortiz (Bouncer) ; Shamron Moore (Jeannie) ; Penny Drake (Sox) ; Jennifer Holland (Jessy) ; Laura Bach (Sassy Sue) ; Whitney Anderson (Gaia) ; Carmit Levité (Madame Blavatski)

Als interessierter und stets aufgeschlossener B-Movie Fan hat man ja schon so einige Berufsgruppen als Untote aus den Gräbern wiederauferstehen sehen... in "Hard Rock Zombies" waren es Rockmusiker, in "Zombie Cop" Polizisten und in "Zombie Lake" ein Bataillon Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg.
Mit der Horrorkomödie "Zombie Strippers" kommt nun endlich auch eine weitere Gruppe von Erwerbstätigen, die bisher noch nicht das Glück hatte, durch Voodooflüche, Viren oder Chemikalien von den Toten zurückzukehren, zu ihren längst überfälligen Zombie-Ehren: die, wie könnte es bei diesem Titel auch anders sein, Stripperinnen.
Die Story des neusten Streifens von "The Slaughter" Regisseur Jay Lee ist dabei schnell erzählt. Die rassige Stripperin Kat (verkörpert von Pornoqueen Jenna Jameson) wird von einem Zombie angeknabbert und verwandelt sich daraufhin selbst in eine blutrünstige Untote, die auf Anhieb zum größten Star des illegalen Stripschuppens avanciert, den der schrullige, von Robert 'Freddy Krüger' Englund genial gespielte Clubbesitzer Ian in einem heruntergekommenen Rattenloch betreibt.
Fortan bringt Kat Abend für Abend die geifernden Besucher mit ihren atemberaubenden Auftritten um den Verstand und zieht ihnen nicht nur die Dollars aus der Tasche sondern vor allem auch lockt sie nach jedem Auftritt einen scheinbaren Glückspilz ins Separee hinter der Bühne, um ihn dort mit Haut und Haaren zu vernaschen... und wie das bei einem Zombie aussieht, das könnt ihr euch ja sicher denken.
Natürlich bleibt Kat's durchschlagender Erfolg auch ihren kratzbürstigen Kolleginnen nicht vorenthalten und so machen schon bald Neid und Missgunst die Runde im Umkleideraum und den anderen Stripperinnen bleiben nur noch zwei Möglichkeiten.
Entweder sie lassen sich von Kat weiterhin die Show stehlen und werden von der Hormongesteuerten Masse von der Bühne gebuht oder sie folgen dem Weg, den Kat eingeschlagen hat und lassen sich ebenfalls zu untoten Sexbomben machen. Und so ist es natürlich nur noch eine Frage der Zeit bis im Stripclub "Rhino's" das Zombiechaos ausbricht und kein Stein mehr auf dem anderen und kein Kopf mehr auf dem zugehörigen Rumpf bleibt.
Dabei verdienen vor allem die Special Effects besonderes Lob, denn in diesem Punkt kann "Zombie Strippers" wirklich voll und ganz punkten, wartet der Film doch mit jeder Menge coolen Blut- und Splattereffekten auf. Nicht nur das Makeup der vielen garstigen Zombies sieht erstklassig aus, sondern auch die Tötungs- und Fressszenen sind sehr gut und blutrünstig umgesetzt. Hier werden wirklich am laufenden Band Halsschlagadern aufgeritzt, Gedärme herausgezupft und Köpfe zum explodieren gebracht. Wenn es neben entblößten Brüsten und heißen Lapdance-Einlagen eine weitere Sache gibt, die bei "Zombie Strippers" wahrlich nicht zu kurz kommt, dann sind es eindeutig die Splattereinlagen.
Wirkliche Spannung kommt bei "Zombie Strippers" zwar kaum auf und auch manche Gags und Sprüche wirken eine Nummer zu gekünstelt und zu gewollt um als wirkliche Volltreffer durchzugehen, doch sollen diese kleinen Schönheitsfehler nichts daran ändern, dass der Film im Großen und Ganzen schon sehr cool und spaßig daherkommt und einen Abendlang trashige Unterhaltung vom Feinsten bietet.
Viel nackte Haut, viel Blutvergießen und viel flacher Humor, gespickt mit einer feurig heißen Jenna Jameson und einem bestens aufgelegten Robert Englund, sorgt zwar noch nicht unbedingt für einen modernen Splatterklassiker wie "Hatchet" oder "Planet Terror", wohl aber für ein lustiges, kurzweiliges Trashgemetzel, das man sich zwar nicht unbedingt mit der ganzen Familie, wohl aber mit einem Kasten Bier und einer handvoll Kumpels ruhig mal reinziehen sollte.

Bonus Material: Making Of ; Making Of Special Effects ; Deleted Scenes ; Trailer
Homepage: www.zombiestrippers-movie.com (Film)

78% by Tobi (12.06.2008)

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